Mit-Macher-Interview #1


Dörthe Pelger ist Gründungsmitglied des WohnKulturHof e.V. und wohnt in direkter Nachbarschaft zu unserem Baugrundstück. Familie Pelger hat 5 Kinder und 3 Katzen.

An der Idee das WohnKulturHofs mag ich besonders …
dass es viel Raum gibt für Begegnung mit anderen Menschen und zugleich die Möglichkeit, mich zurück zu ziehen in meinen ganz privaten Bereich.

Mit dem WohnKulturHof kann ich meine Vorstellung leben, …
dass ich nicht alles (alleine) besitzen muss, was ich brauche. Dinge teilen finde ich sinnvoll. Und das ist ja auch eine wesentliche Idee des Projektes

Ich wünsche mir …
einen Ort der Familie und der Freunde, Zusammenhalt und Individualität, Kreativität und Ruhe, Spannung und Entspannung

Ich freue mich besonders darauf …
wenn der Suppenjazz zum ersten Mal in Pluwig stattfindet.

Ein tolles Gefühl gibt mir …
wenn ich mich mit Menschen umgeben kann, die ich mag und die mich mögen.

„Leben ist das mit der Freude und den Farben –
und nicht das mit dem Ärger und dem Grau!“

Dörthes Lebensmotto

#lösungsfinder: Bezahlbarer Wohnraum

Wie kann heutzutage bezahlbarer Wohnraum gebaut werden? In der Reihe #lösungsfinder berichten die Tagesthemen, wie Mietshäusersyndikate günstigen Wohnraum schaffen: Über „Eigentümer GmbHs“. Ähnlich wie die Mietshäusersyndikate wird auch der Wohnkulturhof Pluwig über eine GmbH als Trägerorganisation finanziert. Gesellschafter sind bei uns neben Bewohnern weitere Personen und Organisationen, die die Idee unterstützenswert finden und unsere Werte und Visionen teilen.

Als Geldanlage kann man grundsätzlich als Gesellschafter in die GmbH einsteigen und die Gesellschaftsanteile später auch wieder verkaufen.

Hier geht zum Video.

Info-Abend voller Erfolg

Am Abend des 17. Mai fand im Bürgerhaus in Pluwig unsere erste öffentliche Veranstaltung statt. Die Anzahl von 50 Gästen überstieg deutlich unsere Erwartungen und zeigt uns, dass ein breites Interesse an unserem Projekt besteht. Das Ziel der Veranstaltung war es vor allem den Pluwigern unsere Idee des WohnKulturHofs näher zu erläutern und eventuelle Fragen zu klären und Interessenten mit Informationen zu versorgen.

Besonders hat uns das Grußwort des Beigeordneten der Gemeinde Pluwig – Albert Rausch gefreut. Er hat zugegeben, man sich von Seiten des Rates zunächst nicht sicher war, ob unsere Anfrage eine von vielen ist, die dann schnell wieder im Sande verlaufen. Unsere Beharrlichkeit hatte dann wohl schnelle, überzeugende Wirkung :-).

Begonnen haben wir die Veranstaltung nicht mit Worten – sondern mit Musik von unserem 2. Vorsitzenden Marius Kliche am Klavier.

Anschließend haben die Vorstandsmitglieder des Vereins die Idee und den Planungsstand erläutert – den Sie ja auch dieser Web-Seite entnehmen können.

Dabei war es uns wichtig zu betonen, dass wir ein Mehr-Generationen-Projekt sind, was bedeutet, dass auch junge Leute mitmachen. Daher liegt die Hauptanstrengung des Vereines derzeit darin, junge Familien zu finden, die bei dem Projekt mitmachen wollen.

Bei einem abschließenden gemütlichen Beisammensein konnten Detailfragen geklärt werden (so der Planungsstand schon weit genug fortgeschritten war) und Mitgliedschaften abgeschlossen werden.

Wir sind mit der Resonanz sehr zufrieden und bedanken uns bei unseren Besuchern für ihr Kommen und freuen uns auf kommende Veranstaltungen!

Gründungsversammlung WohnKulturHof Pluwig e.V. i.G.

Am 5. Mai fand die Gründungsversammlung des WohnKulturHof Pluwig e.V. i.G. statt. Die Vereinsgründung stellt einen wichtigen Meilenstein dar. Die Realisierung der Projektidee wird damit auf eine breite Basis gestellt. Neben dem Initiativteam des WohnKulturHofs gehören mit Familie Pelger zukünftige Nachbarn ebenso zu den Gründungsmitgliedern wie Tina Kürschner, die sich vorstellen kann, im WohnKulturHof Pluwig zu wohnen. Außerdem bringt Johannes Metzdorf-Schmithuesen seine langjährige Erfahrung in der Begleitung und Beratung ähnlicher Projekte in das Gründungsteam ein.

Als geschäftsführender Vorstand wurden gewählt:

  • Katja Königstein, 1. Vorsitzende
  • Marius Kliche, 2. Vorsitzender
  • Joachim Albrech, Schatzmeister
  • Katja Schimanowski, Schriftführerin

Wollen auch Sie Mitglied werden? Die Satzung finden Sie hier und einen Aufnahmeantrag dort.

Info-Abend am 17. Mai

17. Mai Infoabend

Vielleicht haben Sie schon was vom Mehr-Generationen-Projekt in Pluwig gehört. So was spricht sich ja rum in einem Dorf. Jetzt, wo die Idee immer konkreter wird und das Kind auch einen Namen hat: WohnKulturHof Pluwig möchten wir Sie aus erster Hand informieren.
Wir laden Sie daher zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ein und zwar am 17. Mai um 20 Uhr im Bürgerhaus am Sportplatz in Pluwig. Wir freuen uns auf viele Interessierte und Neugierige – ganz egal, ob Sie einfach mal hören möchten was hier so passieren soll, oder ob Sie ganz konkret Interesse haben, beim WohnKulturHof mitzumachen. Wir freuen uns auf Sie!

Projektvorstellung in Mainz

Am 8. März haben wir unser Projekt bei der Landesberatungsstelle Neues Wohnen in Mainz vorgestellt. Frau Herger hat uns sehr freundlich empfangen. Auch sie hat uns den Rat gegeben, zunächst nach jungen Familien zu suchen. Nach ihrer Erfahrung ist das Interesse un der Bedarf an einer solchen Wohnform bei SeniorInnen sehr hoch. Da für uns eine echte Vielfalt in der Altersstruktur Grundvoraussetzung ist werden wir uns weiterhin zunächst in erster Linie junge Familien suchen, die beim WohnKulturHof Pluwig mitmachen möchten.

Außerdem ist bei dem Gespräch deutlich geworden, dass die Integration von Wohnen, Arbeiten und Kultur in einem solchen Mehr-Generationen-Projekt bisher einzigartig zu sein scheint.

Workshop zur Namensfindung

Lange hatte unser Projekt keinen „richtigen“ Namen. Wir haben es einfach „Mehr-Generationen-Projekt“ genannt: MeWoPro. Kling irgendwie nicht schön – und auch nicht aussagekräftig. Und jetzt, da die Idee immer konkreter wird, haben wir uns an einem Samstagnachmittag zusammen gesetzt und einen Namen ersonnen. Bei Kaffee und Kuchen und mit vielen bunten Zetteln und Stiften: So entstand unser Name „WohnKulturHof Pluwig“. Klar „Wohn“ steht für „Wohnen“ – der wichtigste und größte Bestandteil. „Kultur“ ist auch klar – wir möchten einen Ort schaffen für kulturelle Veranstaltung und auch Anlaufstelle sein für Kulturschaffende aus der Region. „Hof“ steht für ein Bau- und Lebensform. Traditionell lebte und arbeitete man auf einen Hof zusammen. JedeR mit seinen spezifischen Aufgaben und Fähigkeiten.

Im WohnKulturHof Pluwig gruppieren sich einzelne Gebäude mit verschiedenen Nutzungen um einen Hof.: Wohnungen, Büros und Arbeitsräume, der Veranstaltungsraum, eine Werkstatt und eine Gemeinschaftsküche. Und im „Hof“ findet Begegnung und Kommunikation statt – er ist Zentrum und Herz des WohnKulturHofs Pluwig.

Besuch bei WohnArt in Bad Kreuznach

Am 29. September haben Katja und Joachim das Projekt WohnArt in Bad Kreuznach besucht. Waltraud hat uns sehr herzlich empfangen und uns das Projekt gezeigt.

Wir haben schon an einem Nachmittag sehr viel aus den Erfahrungen dieses Projekte lernen können. Am wichtigsten für uns was die Erkenntnis wie schwierig es ist, junge Familien zu finden, sie sich eine solche Wohn- und Lebensform vorstellen können. Daher ist für uns klar, dass wir viel Energie darauf verwenden werden, junge Leute für unser Projekt zu gewinnen. Ein Dreh- und Angelpunkt scheint uns dabei die Organisationsform zu sein. Dabei wird uns immer klarer, dass die Form der Genossenschaft zwar viele Vorteile hat – und auch in einem guten Ruf steht. Allerdings hat eine Genossenschaft auch einige Nachteile. Wir denken weiter darüber nach!

Die Idee wird zum Plan

Im Juli 2019 wird die Idee konkret. Einige Wochen haben wir intensiv nach möglichen Standorten für das Projekt gesucht. Nach zahlreichen Gesprächen ist die Wahl auf Pluwig gefallen. Die Gemeinde hat sich von Anfang an offen und interessiert gezeigt. Dabei wurde auch schnell klar, dass wir eine professionelle Planung brauchen. Die Ratsmitglieder wollten sich im wahrsten Sinne des Wortes eine Bild machen von dem, was da entstehen soll. Das Projektteam hat dann zum ersten Mal richtig Geld in die Hand genommen und das Architektur-Büro Stein-Hemmes-Wirtz mit der Erarbeitung einer Projektskizze beauftragt.