Erster Stammtisch zieht weitere Interessierte an

Sommer – Sonne – Sonnenschein. Bei herrlichem Sommerwetter fand unser erster Stammtisch unter freiem Himmel direkt beim Grundstück statt, auf dem der WohnKulturHof entstehen wird. Unsere Runde war so bunt und vielfältig – sowohl bei der Zusammensetzung der Menschen als auch bei den diskutierten Themen. Genaus so, wie es sein soll beim WohnKulturHof. Vom gebürtigen Pluwiger im Rentenalter bis hin zum Kleinkind. Ein Themenspektrum von „Organisation der Gemeinschaft“ über „Energieversorgung“ bis hin zu „Permakultur“. Alles in allem ein sehr netter, unterhaltsamer und informativer Abend der uns als Projektteam weiter inspiriert hat. Danke an alle, die dabei waren.

Der nächste Stammtisch findet am Mittwoch, den 28. August im Bürgerhaus in Pluwig beim Sportplatz statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Workshop zur Namensfindung

Lange hatte unser Projekt keinen „richtigen“ Namen. Wir haben es einfach „Mehr-Generationen-Projekt“ genannt: MeWoPro. Kling irgendwie nicht schön – und auch nicht aussagekräftig. Und jetzt, da die Idee immer konkreter wird, haben wir uns an einem Samstagnachmittag zusammen gesetzt und einen Namen ersonnen. Bei Kaffee und Kuchen und mit vielen bunten Zetteln und Stiften: So entstand unser Name „WohnKulturHof Pluwig“. Klar „Wohn“ steht für „Wohnen“ – der wichtigste und größte Bestandteil. „Kultur“ ist auch klar – wir möchten einen Ort schaffen für kulturelle Veranstaltung und auch Anlaufstelle sein für Kulturschaffende aus der Region. „Hof“ steht für ein Bau- und Lebensform. Traditionell lebte und arbeitete man auf einen Hof zusammen. JedeR mit seinen spezifischen Aufgaben und Fähigkeiten.

Im WohnKulturHof Pluwig gruppieren sich einzelne Gebäude mit verschiedenen Nutzungen um einen Hof.: Wohnungen, Büros und Arbeitsräume, der Veranstaltungsraum, eine Werkstatt und eine Gemeinschaftsküche. Und im „Hof“ findet Begegnung und Kommunikation statt – er ist Zentrum und Herz des WohnKulturHofs Pluwig.

Besuch bei WohnArt in Bad Kreuznach

Am 29. September haben Katja und Joachim das Projekt WohnArt in Bad Kreuznach besucht. Waltraud hat uns sehr herzlich empfangen und uns das Projekt gezeigt.

Wir haben schon an einem Nachmittag sehr viel aus den Erfahrungen dieses Projekte lernen können. Am wichtigsten für uns was die Erkenntnis wie schwierig es ist, junge Familien zu finden, sie sich eine solche Wohn- und Lebensform vorstellen können. Daher ist für uns klar, dass wir viel Energie darauf verwenden werden, junge Leute für unser Projekt zu gewinnen. Ein Dreh- und Angelpunkt scheint uns dabei die Organisationsform zu sein. Dabei wird uns immer klarer, dass die Form der Genossenschaft zwar viele Vorteile hat – und auch in einem guten Ruf steht. Allerdings hat eine Genossenschaft auch einige Nachteile. Wir denken weiter darüber nach!

Die Idee wird zum Plan

Im Juli 2019 wird die Idee konkret. Einige Wochen haben wir intensiv nach möglichen Standorten für das Projekt gesucht. Nach zahlreichen Gesprächen ist die Wahl auf Pluwig gefallen. Die Gemeinde hat sich von Anfang an offen und interessiert gezeigt. Dabei wurde auch schnell klar, dass wir eine professionelle Planung brauchen. Die Ratsmitglieder wollten sich im wahrsten Sinne des Wortes eine Bild machen von dem, was da entstehen soll. Das Projektteam hat dann zum ersten Mal richtig Geld in die Hand genommen und das Architektur-Büro Stein-Hemmes-Wirtz mit der Erarbeitung einer Projektskizze beauftragt.