Leben in Gemeinschaft ist ein zentrales Ele­ment des Projektes – und zugleich der Aspekt, der die größte Herausforderung für alle Be­wohnenden darstellt.
„Individualität in Gemeinschaft leben“ stellt für uns ein Leitbild des Zusammenlebens dar. Gemeinschaft zu leben, ohne die eigenen Bedürf­nisse und Privatbereiche aufzugeben – und dennoch in gegenseitiger Verantwortung zu han­deln. Strukturen schaffen, die ein eigen­stän­diges Leben in allen Lebensphasen er­mögli­chen – so lange es geht. Das ist unser Verständnis einer sozialen Inklusion, mit der wir Teilhabe für alle Menschen ermöglichen wollen.

Deshalb zielt das Projekt auf eine vielfältige Mischung an BewohnerInnen, MieterInnen und Gästen, die sich gemäß der eigenen Lebenssituation in die Gemeinschaft einbrin­gen:

  • Menschen, die in dem Projekt die verblei­bende Lebenszeit verbringen möchten.
  • Menschen, die gemäß der aktuellen Lebenssituation vielleicht einige Jahre an der Gemeinschaft mitwirken möchten.
  • Menschen, die als Gäste lediglich für eini­ge Wochen oder Monate das Zusammen­leben bereichern.

Dies können u.a. sein:

  • Klassische Familien
  • Ein-Eltern-Familien
  • Alleinstehende
  • Paare – unabhängig von sexueller Orien­tierung
  • SeniorInnen
  • (ausländische) Studierende oder Gast-DozentInnen
  • Geflüchtete
  • Menschen in besonderen Notlagen
  • Menschen mit Behinderung

Getragen ist die Gemeinschaft von der Idee einer „Caring Community“, die geprägt ist durch Fürsorge, Teilhabe, Acht­samkeit, Toleranz und einer Ökonomie des Teilens.

Dabei sind Aspekte wie angemessene Mit­sprache der Beteiligten, wirtschaftliche Trag­fähigkeit, organisatorische Handhabbarkeit sowie eine starke Gemeinwohlorientierung wichtig.

Werbeanzeigen